Freitag, 12. November 2010

Wohnen am Strand

Wenn ich Glück habe, braucht es natürlich gar kein Zelt, da an dem Strand einige bewohnbare Höhlen existieren..
Wie diese kleine hier, in der ich viele Nächte im Winter 04/05 verbracht habe. Die Höhle ist ungefähr dreieinhalb Meter lang und anderthalb Meter breit. Sieht gemütlich aus, oder?

Vorsichtshalber nehm ich aber immer ein Zelt mit, wer weiß schon, wieviele lustige Leute schon wieder dort sind, wenn ich am 8. Dezember dort auftauche!
Der Platz liegt im Tal zwischen zwei Bergausläufern, und in genau diesem Tal gibt es viele gemütliche Zeltplätze, was in meinem Fall dann ungefähr so aussieht wie auf dem Foto rechts zu sehen..
Beide Möglichkeiten haben  ihre Vor-und Nachteile:
Die Höhle ist einfach mega stylish, Ambiente pur. Man fühlt sich sowas von geborgen, unbeschreiblich. Der Fels wärmt sich tagsüber auf, und gibt seine Energie nachts langsam ab.. Die Höhle spendet Geborgenheit, sie ist schon vergleichbar mit einem Appartement!
Dafür gibt es halt keinen Moskitoschutz..
Im Zelt hingegen sind Krabbeltiere und Konsorten kein Thema, dafür kann der Wind in der Nacht schon richtig laut und kalt werden.
Am meisten Glück hatte ich während meines letzten Aufenthalts, als ich eine riesen Höhle hatte, mindestens 40 qm, da war auch von der Höhe her gut Platz für mein Zelt hinten drin. Das war echt mega, ich hatte im vorderen Teil der Höhle ein richtiges Wohnzimmer, 5 Meter hoch, und hinten einen kleinen Schlafplatz, wo ich dann gegen März, als die Moskitos immer mehr wurden, einfach mein Igluzelt reinsetzte: Optimal!
Solch geräumige Höhlen sind allerdings sehr selten, am Platz gibt es von diesen nur 3-4, wobei die größte von ihnen als Gemeinschaftsraum benutzt wird, um zusammen am Feuer zu kochen, zu essen, Zeit zu verbringen.

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