Freitag, 12. November 2010

Zug- und andere Vögel

Nun, wir kennen das: Der Sommer schwindet, das Laub wird bunt, langsam werden die Nächte kühl.
Erste Gedanken nach dem Süden kommen auf..
Letzten Winter blieb ich in den heimischen Gefilden, in meiner kleinen Wohnung, die ich im August bezogen habe.
Früher fand ich keine Unterkunft in meiner Heimatstadt, ich kam auch relativ spät nach Deutschland zurück, nämlich erst mitte Mai.

Der StrandDiese Wohnung ist auch der Hauptgrund, wieso ich letzten Winter nicht verreist bin. Ich hätte das Zimmer, bedingt durch die dreimonatige Kündigungsfrist, sofort nach dem Einzug kündigen müssen, hätte ich vorgehabt, wieder in den Süden zu ziehen.
Einerseits mag ich den Winter ja, die Landschaft, von Schnee bedeckt, friedlich.
Aber irgendwie sehne ich mich nach Freiheit und Natur.. und Freiheit nehme ich wörtlich, nämlich "im Freien sein".
Und Winter im Zelt?
Klar, wär schon möglich, und genau das werde ich auch irgendwann mal ausprobieren, nämlich in einem winterfesten Zelt den Winter in Deutschland verbringen.
Aber bisher scheute ich die Investition in ein Feuerzelt, die Summe, die notwendig wäre für ein solches Zelt, ist ungefähr so hoch wie die Kosten für Flugtickets und Aufenthalt im (EU)Süden.
Der Platz an dem ich mich hauptsächlich aufhalte, wenn ich auf der Insel des ewigen Frühlings bin, ist halt auch sehr sehr speziell.
Es kommen dort jedes Jahr viele tolle Menschen zusammen, die ein gemeinsames Ziel haben: Eine schöne Zeit zu verbringen. Im Freien, ohne Stress, mit viel Raum zur Entfaltung..

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